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Warum Autos ihre Fahrer ansehen?

19.10.2018

Driver Monitoring: Berührungslose Interaktion zwischen Mensch und Maschine erhöht Fahrsicherheit, Fahrkomfort und Individualität.

In der Mensch-Maschine-Interaktion tut sich was: Werden Schalter, Knöpfe und sogar Touchpads bald aus dem Auto verschwinden? Neue Technologien setzen verstärkt auf das berührungslose Bedienen von Systemen und Funktionen: Um beispielweise den Abstandregeltempomaten, das Navigationssystem oder die Musik- und Klimaanlage berührungslos bedienen zu können, erfassen Driver Monitoring Systeme Gestik, Kopfposition und Blickverlauf und kontrollieren damit den Informationsfluss in vernetzten Fahrzeugen.

Schon heute realisiert Continental Engineering Services Maßentwicklungen für Driver Monitoring-Systeme in Kleinserien-, Nischen- und Spezialfahrzeugen. Gemeinsam mit berücksichtigten Umgebungs- und Fahrzeugdaten ermöglichen sie vielfältige Individualisierungsmöglichkeiten, zusätzlichen Fahrkomfort und mehr Fahrsicherheit.


 

Je nach Wunsch kann das Kamerasystem in das Lenkrad, im Kombi-Instrument oder in der Mittelkonsole integriert werden. Es erkennt den jeweiligen Fahrer und initiiert nach der Authentifizierung automatisch dessen Komforteinstellungen wie zum Beispiel die persönliche Radiosenderauswahl, die Position von Lenkrad, Sitz- und Rückhaltesystemen oder Temperatureinstellungen.

Neben mehr Individualisierung sorgt Driver Monitoring vor allem für mehr Fahrsicherheit:
Für das Automatisierte Fahren stellt es die Fähigkeit des Fahrers zur selbständigen Ausübung der Fahrzeugkontrolle fest. Dies gilt als Voraussetzung für sichere Übergabeszenarien zwischen Fahrer und Fahrzeug.

Dafür überwacht das kamerabasierte System die Aktivität des Fahrers, seinen emotionalen und gesundheitlichen Zustand. Intelligente Algorithmen bewerten dazu die Kopfposition des Fahrers, seinen Blick und die Öffnung der Augen. Bei Ablenkung, Müdigkeit und drohendem Sekundenschlaf, alarmiert das System den Fahrer durch ein Signal und lenkt dessen Aufmerksamkeit so wieder auf die Straße oder weist auf die Einhaltung von Pausenzeiten hin.

Über reine Warnfunktionen hinaus geht es, wenn das Driver Monitoring System mit Fahrerassistenzsystemen kommuniziert und zusätzlich Fahrzeug- und Umweltdaten in konkrete Handlungsentscheidungen mit einbezieht. Der Fahrer wird in kritischen Situationen rechtzeitig auf die Reaktion des Assistenzsystems vorbereitet und durch individuelle Maßnahmen geschützt (z.B. höhenvariable Airbagauslösung).

 

Funktionen und Eigenschaften

  • Gesichtserkennung
  • Erfassung von Kopfbewegungen und Blickverläufen
  • Herzfrequenzmessung
  • Müdigkeitsdetektion
 

Ihre Vorteile

  • Überwachung des Fahrers und Warnung bei Unachtsamkeit
  • Geringere Ablenkung des Fahrers und Stressreduzierung 
  • Zusätzliche Schutzstrategien durch das Zusammenspiel mit Fahrerassistenzfunktionen
  • Komfortablere und intuitivere HMI-Bedienung
  • Kamerabasierte Identitätsprüfung für wirksamen Diebstahlschutz
  • Unabhängig von den umgebenden Lichtverhältnissen durch Infrarottechnologie
  • Definition von Fahrerbefugnissen und individualisierte Einstellung (z.B. Reglementierung der Motorleistung)
 

Für diese Funktion benötigtes Produkt:

2D/3D- Interior Driver Monitoring Camera

 

 

 

 

 

 

Möchten Sie Driver Monitoring jetzt auch für Ihre Anwendung realisieren?

Continental Engineering Services passt bewährte Großserientechnologie Ihren individuellen Bedürfnissen an. Als Kunde definieren Sie welche Features für Ihre Anwendung umgesetzt werden sollen, Continental Engineering Services entwickelt die dazu benötigten Module und die dazugehörigen Steuergeräte. Dabei profitiert Ihre Kleinserienanwendung vom Knowhowtransfer aus der Großserienentwicklung bei Continental.

Dabei sind die Einsatzgebiete für Driver Monitoring-Systeme vielfältig: Neben dem Automobilbereich wird diese Technologie auch in industriellen Anwendungen eingesetzt, z.B. in Bereich der Luftfahrt, im Schienenverkehr, der Medizintechnik oder im Land- und Baumaschinenbereich.
Dafür passen wir die in der automobilen Großserienlösung eingesetzte Software den speziellen Bedürfnissen Ihrer Kunden an: Von der Erstellung von Konfigurationsdaten für Algorithmen bis zur Bereitstellung extrinsischer Daten für eine mögliche Online-Kalibrierung. Wir beraten Sie und klären dabei die Auswirkungen von Einbauvorschlägen auf Gewicht, Funktion und Kosten. Dazu bauen wir für Sie auf Wunsch eigene Prototypen oder stellen sie Ihnen leihweise zur Verfügung.

Wir kümmern uns auch um das Zusammenspiel aller beteiligten Systeme und eine reibungslose Systemintegration. Gemeinsam mit Ihnen führen wir Evaluierungen durch, sorgen für die Erstinbetriebnahme des Testsystems und betreuen Sie bis zur Serienfreigabe. Damit sorgen wir für eine erfolgreiche Realisierung der Funktion Driver Monitoring in ihrem jeweiligen Anwendungsgebiet.

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